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Geschichte der Beginen
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Das Bocholter Beginenhaus
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Schon Ende des 12. Jahrhunderts gab es Beginen in Bocholt.
Die erste urkundliche Erwähnung des .Lüttycke Beckinenhues" oder des Schwarzen Klosters
in Bocholt ist vom 24.März 1309.
Die Gebäude standen auf dem heutigen Gelände des Kolpinghauses. Das "Kleine
Beginenhaus" war eine religiöse Gemeinschaft von Jungfrauen und Witwen, die sich - ohne
eigentliche Klostergebäude -zu einem gemeinsamen, gottesfürchtigen und keuschen Leben
verpflichteten.
o        1332 sind 10 rechtgläubige und ehrbare Beginen namentlich bekannt.
o        Im 14. Jahrhundert lebten 13 Beginen im "zwarten cloester" in Bocholt.
o        Um 1440 gab es große Einschränkungen durch verschärfte Statuten, z.B. nur noch zu
          zweit außer Haus gehen und Umgang im engsten Familienkreis.
o        Im 15./ 16. Jahrhundert vollzog sich eine Wandlung zu einer gewissen Lockerung der
          Statuten und mehr weltlichem Geist. Bescheidene Backsteinbauten ersetzten die
          Fachwerkhäuser der Beginen.
o        1556 fand die Umbenennung des zwarten cloesters in "Schwarzes Stift" statt.
o        1602 wurde eine Begrenzung der Konventsmitglieder auf acht "zwarte züsteren",
          Stiftsdamen vorgeschrieben.
o        1713 erfolgte eine Abmahnung durch den Archidiakon von Landsberg wegen
          häufiger unerlaubter Abwesenheit, der Vernachlässigung des gemeinschaftlichen 
          Lebens und der Männerbesuche.
o        1803 fand im Zuge der Säkularisation die Schließung und Übernahme des Stifts und
          des Grundbesitzes durch den Fürsten Salm-Salm statt; die Häuser wurden verkauft ...
          (aus "Unser Bocholt" Jahrgang 2003, Heft 4).
Danach übernahmen die Diakonissen die Aufgaben der Beginen.